Über uns

Das Fasnachtsbrauchtum in Tannheim wurde bereits in den 20er Jahren lebendig, als eine örtliche, wenn auch unorganisierte Fasnacht stattfand. Dies wird durch eine aus dem Jahre 1924 stammende Narrenchronik belegt.

Das Osemali erblickt das Licht der Welt

Die heutige Osemalizunft Tannheim fand ihren Ursprung im Jahre 1950. Damals trafen sich die Vorsitzenden des Männergesangvereins, der Musikkapelle und des Fußballclubs, um den Ablauf der bevorstehenden Fasnet zu besprechen. Im Laufe der Diskussion wurde der Vorschlag unterbreitet einen Narrenverein zu gründen.

Nun war Eile geboten, und schon am 31. Januar 1950 fand die Gründungsversammlung mit 40 Bürgern im Rathaus statt. Sinn und Zweck sollte die Organisation, Gestaltung und Pflege der Tannheimer Fasnet sein. Unterstützung erhielt die neue Vorstandschaft durch die so genannten Elferräte.

Der erste Elferrat

Sitzend von links: Peter Neiniger, Franz Baumgart. 1. Reihe: Fritz Müller (Pluger), Frida Häsler, Wilhelm Kaltenbach (Sattler), Kurt Trillhose, Xaver Müller. 2. Reihe: Gottfried Neugart, Moritz Welte, Stefan Blessing, Erich Kirner

Die Anfänge

Bereits im Gründungsjahr organisierte der noch junge Verein die erste Nachkriegsfasnet in Tannheim. Es wurden Kappenabende und Lumpenbälle veranstaltet, ein Hemdglonki-Umzug abgehalten, sowie zwei närrische Umzüge organisiert. Nach dem erstmalig durchgeführten Kinderumzug am Schmutzige Donnerstag erhielten alle anwesenden Kinder die mittlerweile zur Tradition gewordene „heiße Wurst mit Wecken“ und einen Sprudel aus den Händen der Elferräte. Die Schirmherrschaft über die Tannheimer Fasnet wurde seit der Vereinsgründung vom Narrenvater und der Narrenmutter übernommen. Seither sind diese zwei Figuren von der Tannheimer Fasnet nicht mehr wegzudenken. Bereits im Gründungsjahr haben sich dem Verein 75 närrische Mitbürger angeschlossen.

Der Dachverband wird gegründet

1971 Beitritt zur „Schwarzwälder Narrenvereinigung“ In den fünfziger und sechziger Jahren bildeten sich in vielen Gemeinden der Baar und des Schwarzwaldes Fasnetvereine und Zünfte. Bald suchten die Vereinsverantwortlichen Kontakt zu Dachorganisationen. Dies waren damals die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, der Verband Oberrheinischer Narrenzünfte, die Vereinigung Hegau- Bodensee und der Alemannischer Narrenring. Erfolg hatten sie, die teilweise als „wilde Zünfte“ bezeichnet wurden, allerdings nicht. Diese Ablehnung ließ dem Klengener Narrenvater Karl Hirt keine Ruhe. Er fasste den Entschluss, Gleichgesinnte in der Region Villingen, Donaueschingen und Löffingen für eine neue Organisation zu gewin­nen. In zahlreichen Zünften fand seine Idee anklang. So kamen die Zunftmeister dieser Vereine am 17. September 1971 im Gasthof Rössle in Dittishausen zu einer ersten Sitzung zusammen.
Aufnahmeurkunde zur neu gegründeten „Schwarzwälder Narrenvereinigung“.

In Paul Hasenfratz fand Karl Hirt den eifrigsten Mitstreiter. Bereits am 1. Oktober wurde in Unterkirnach ein Satzungsentwurf erarbeitet, und am 23. Oktober fand die Gründungsversammlung im Gasthaus Kreuz in Klengen statt. Gründungsvereine waren zunächst Klengen, Dittishausen, Wolterdingen, Unterkirnach und Gütenbach. Außerdem zählen Tannheim, Nußbach und die Hexenzunft Villingen dazu, da sie sich noch im Gründungsjahr der Vereinigung anschlössen. Die in den diversen Vorgesprächen erarbeitete Satzung wurde einstimmig beschlossen. Die maßgeblichen Personen wurden in das erste Präsidium gewählt. Die Neue Vereinigung sollte nach dem Willen ihrer Gründer den Namen „Freundschaftsring Schwarzwald-Baar“ tragen. Da sich etwas früher im Raum Rottweil/Tuttlingen ein „Freundschaftsring Schwarzwald-Baar-Heuberg“ gebildet hatte, einigte man sich in der Versammlung auf „Schwarzwälder Narrenvereinigung“.

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